Die Folgen

Daumen runter für die Flächenversiegelung für die neue JVA Münster | Photo: M. Sandner
Daumen runter für die Flächenversiegelung für die neue JVA Münster | Photo: M. Sandner

Die Folgen der geplanten JVA sind gravierend.

Der Neubau der JVA in der Wolbecker Bauernschaft

  • bedroht und vernichtet wertvolle Pflanzen- und Tierbestände, bspw. den Bussard, die Waldeidechse, Störche, den Molch, den Wasserfrosch, die Fledermäuse, die Kiebitze, die Feld- und Waldlerche und das Waldkäuzchen,
  • vernichtet alte Heckenlandschaften,
  • bedroht die Existenz angrenzender landwirtschaftlicher Betriebe,
  • zerstört ein attraktives Radausflugsgebiet, sowie den Reitweg zwischen Münster und Warendorf,
  • senkt den Grundwasserspiegel, der sich wahrscheinlich nie wieder auf sein altes Maß regenerieren wird. Die Brunnen der Anwohner könnten versiegen und die sichere Wasserversorgung für Mensch und Tier wäre in Gefahr,
  • beeinflusst negativ das Kleinklima: versiegelte Böden können kein Wasser verdunsten, weshalb sie im Sommer nicht zur Kühlung der Luft beitragen,
  • beeinträchtigt die natürliche Bodenfruchtbarkeit: Wenn der Boden von Luft und Wasser abgeschlossen ist, geht die Bodenfauna zugrunde, welche wiederum wichtige Funktionen für den Erhalt und die Neubildung von fruchtbaren Böden erfüllt.

Etwa 46% der Flächen sind versiegelt, d.h. bebaut, betoniert, asphaltiert, gepflastert oder anderweitig befestigt durch wassergebundene Decken.